Ernährung
Jeder fünfte Mensch in Österreich ist übergewichtig. Die Folgen können unter anderem Gewichtsprobleme, Stoffwechselstörungen und Herz-Kreislauferkrankungen sein. Nur mit der Umstellung der Ernährung in Kombination mit einem Bewegungsprogramm und Krafttraining kann man auf Dauer Gewicht reduzieren.
Daher: Über jedes Kilo weniger freut sich die Seele.
Bei einer gesunden Ernährung, gleichgültig ob Sie ab- oder zunehmen wollen, spielt die richtige Nährstoffaufteilung auf Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettanteil eine große Rolle. Wenn Sie abnehmen wollen, sollten die Kalorien auf eine bestimmte Höhe gesenkt werden und die letzte Mahlzeit fett- und kohlenhydratarm, aber dafür eiweißreich sein.
Da man über Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette ein ganzes Buch schreiben könnte, sind hier nur die wichtigsten Punkte zusammengefasst: Warum eiweißreich und fett- und kohlenhydratarm?
Körperfett - Körperfettkontrolle leicht gemacht
Fakt ist: Im Wiegen des Körpergewichts liegt immer nur die halbe Wahrheit. Zur
genauen Ermittlung der körperlichen Fitness und vor allem von Diätfolgen sollte
auch der Körperfettanteil gemessen werden, denn: Gewicht ist nicht gleich
Gewicht. Dem Gewichtsverlust auf der Waage entspricht nicht unbedingt auch
ein vergleichbarer Körperfettverlust.
Durch Fasten oder Wasserverlust reduziert sich das Körpergewicht. Allerdings
entspricht diese Reduktion meistens nicht der vergleichbaren Menge an Fett.
Ernährt sich ein Übergewichtiger nach der Diät in der gewohnten Weise, sind
die Pfunde schnell wieder da. Nur wer richtig und konsequent etwas für seine
Körper-Fitness tut, wandelt auf die Dauer Fett in Muskelmasse um. Da diese
schwerer als Fett ist, sieht man auf der Körperwaage kaum Erfolge. Die beste
und einfachste Möglichkeit, sich über die Hintergründe des eigenen Gewichts
Klarheit zu verschaffen, ist das gezielte Messen des Fettanteils.
Männer und Frauen haben von Natur aus einen unterschiedlich hohen
prozentualen Körperfettanteil.
Normwerte des Körperanteils:
Männer: 10 -19%
Frauen: 20 - 29%
Körperfett - schlechte Fette
Schlechte Fette, sogenannte gesättigte Fette, wie zB. fetter Käse, Wurst und fetthaltige Milchprodukte, sind für den Körper nicht lebensnotwendig und daher auch zu meiden.
Körperfett - gute Fette
Hier handelt es sich um einfach ungesättigte Fette, enthalten in Nüssen, Rapsöl
und Olivenöl. Zu den guten Fetten gehören auch die mehrfach ungesättigten Fette, wie Fischöle und Linolsäure, die für den Körper lebensnotwendig sind. Daher ist es sehr wichtig, dass ein bis zweimal in der Woche Fisch auf der Mahlzeitliste steht.
Kohlenhydrate
Haushaltszucker, auch Saccharose genannt, findet sich als Kohlenhydrat in Kuchen, Limonaden und in vielen anderen Produkten. Der Verzehr von diesen Lebensmitteln lässt den Blutzuckerspiegel rapide ansteigen, aber zugleich wieder rasch sinken.
Komplexe Kohlenhydrate hingegen wie Nudeln, Reis oder jede Art von Vollkornprodukten versorgen den Körper gleichmäßig mit Energie. Da die Zufuhr von Kohlenhydraten eine Insulinausschüttung bewirkt und dies zur Fetteinlagerung führen kann, ist es ratsam, die letzte Mahlzeit eiweißreich zu gestalten.
Eiweiß – Proteine
Eiweiß (Protein) ist eine der wichtigsten Faktoren in der Ernährung. Proteine werden auch als Aminosäuren bezeichnet. Es gibt 22 Aminosäuren. 8 davon kann der menschliche Körper nicht selbst herstellen. Diese müssen mit der Nahrung aufgenommen werden.
Da nur Eiweiß Muskeln aufbauen kann, und Kohlehydrate und Fette lediglich
Energie liefern, ist es ratsam, die letzte Mahlzeit vor dem zu Bett gehen
eiweißreich und dafür kohlehydrat- und fettarm zu gestalten.

